Bad Tölz – Bad Heilbronn – Kochel am See – Kesselberg -Walchensee – Jachenau

der erste Versuch mit (ein bisschen) Berg ….

 

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Sonntag Morgen 7:05

Nun so ganz habe ich das Ziel von der Elephanten-Transalp ja noch nicht aufgegeben und so muss ich wohl oder übel anfangen, as Thema Höhenmeter ernst zu nehmen. Eigentlich sollte es ja am Sonntag schon so ein richtiger Alpenpass werden aber erstens waren 36 Grad angesagt und zweitens habe ich mich dann doch nicht getraut.

Ich bin also um 4:55 in München los und war dann um 5:45 an meinem Ausgangspunkt in Bad Tölz angelangt. Bei kalten 16 Grad Umgebungstemperatur ging es mit deutlichem Respekt vor den zu bewältgenden  Höhenmetern los Richtung Bad Heilbronn.  Das Tempo deutlich zurückgenommen macht die Fahrt durch den frühen Sonntag Morgen richtig Spass und nach entspannten pedalieren komme ich in Kochel am See an.

Nach der Abfahrt Richtung Campingplatz steht dann auch schon die erste Kehre an. Nun fliest trotz den frischen Morgentemperaturen doch der Schweiss. Nach den ersten 100 Höhenmetern frage ich mich, bei welchem Tempo am Berg man wohl einfach umfällt? Ich versuche die Geschwindigkeitsanzeige mühsam zweistellig zu halten. Leise vor mich hinfluchend nehme ich Kehre um Kehre. Doch schneller als erwartet ist der höchste Punkt erreicht.

Der Walchensee liegt mir zu Füssen und bei der Umrundung gebe ich vorsichtig etwas Gas. Die anschliessenden 40km über Jacchenau und Lenggries zurück nach Bad Tölz sind eine tolle Abfahrt.

Um 9:30 habe ich 82km und ca 620 Höhenmeter auf der Uhr. Das ganz mit einem 25,3 Schnitt.  Die Beine könnten noch ein ganzes Stück weiter allerdings legt hier der Hintern ein Veto ein.

Venedig wir kommen ……

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Fahren bis die Schwiegermutter kommt …

Und da heute Muttertag ist, war das schon um 10:00

Nichtsdestotrotz musste das neue Rad ein wenig bewegt werden und so wurde die modifizierte Feierabendrunde schon am Sonntag Morgen um 8:00 Uhr absolviert. Aber erstmal ein paar Fotos vom neuen Rad:

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Dafür steht man doch sogar am Sonntag mal was früher auf …..

Wurde dan auch eine tolle 43km Runde die wir eigentlich mit einem 29er Schnitt gefahren wäre, wenn uns nicht 3 km Grobschotter (Straße war aufgerissen und noch nicht wieder geteert) zu einem 10kmh Eiertanz verleitet hätten. So waren es dann noch 26,1 kmh und das neue Rädchen mach echt so richtig Laune!

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Das macht Lust auf viel längere Touren …….

 

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Hörtip : Respekt und Anerkennung als Grundpfeiler für ein soziales Miteinander

Hier ein Hinweis auf eine äußerst interessante Sendung die heute in Bayern 2 lief und auch als Podcast verfügbar ist. Es wird hier auch auf Aspekte eingegangen, die nicht auf den ersten Blick augenscheinlich sein. Also reinhören :

 

http://www.br.de/radio/bayern2/programmkalender/sendung-895770.html

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End of flue season ? Grounded since Monday :-(

Gewicht: 137,8 BMI: 34,5 

Seid Montag läuft ausser meiner Nase gar nichts mehr. Pünktlich zum schönen Wetter hat mich ein unangenehmer grippaler Infekt, mit Fieber, Halsschmerzen und einer netten Sinusitis flachgelegt, Das hätte wirklich nicht sein müssen.

Und wenn mir sogar mal der Appetit vergeht, dann muss es wirklich schon lebensbedrohlich sein. Na ja, auch das geht vorüber und nächste Woche geht es auch wieder aufs Rad. Aber ärgerlich und unnötig.

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Rund um den Chiemsee

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erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt…

Da war ich doch so stolz auf meine Freitagsrunde und hatte den Sport bis auf eine kleine Runde während des sonntäglichen Mittagsschlaf meines mir Angetrauten Weibes abgeschrieben, da kommt die grausamste aber liebenswerteste aller bayrischen Ehefrauen auf die glorreiche Idee, wir könnten uns doch mit den Schwiegereltern am Chiemsee treffen und um mir die Sache zu versüßen hat sie auch schon einen Vorschlag: ” du kannst ja dein komisches Radl mitnehmen und während wir Schifferl fahren und Essen gehen, stravanzt du um den See” Natürlich zieht es mir sofort in meinem verhärteten rechten Unterschenkel, der Hintern tut auch noch ein wenig weh, und irgendwie erscheint mir die Freitag Tour doch nicht mehr so verklärt wie in meiner Euphorie am Freitag Abend. auf der anderen Seite, wenn ich Jetzt nein sage, kommt sie nie wieder auf solche Idee.

los geht es an der Schiffsanlegestelle in Prien Stock

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Die Garmin Navi Tante fragt mich auch ganz brav ob sie mich zum Anfang des Rundkurses nach Bernau lotsen darf. Diese habe ich dank guter Vorplanung  von Berfex runtergeladen. Klar Liebelein, du hast noch eine Chance verdient und ich habe dich ja gestern auf Version 2.8 geliftet. Es geht am Klinikum vorbei nach Bernau, aber warum willst du unbedingt an der Touristeninformation vorbeifahren und lässt dich partout nich dazu überreden einfach auf dem Rundkurs weiterzufahren. Die Frau in meinem Garmjn kommt bestimmt aus Niederbayern. aber ich bin genauso stur und störe mich nicht an ihrem dauernden piepsen.

Es läuft besser als gedacht, ich gebe Gas und da kommt was. Aber mit den Kräften sollte ich haushalten, ich habe den Autoschlüssel und von den Schwiegereltern auf halber Strecke abgeholt werden, wäre doch schön peinlich. Die Kulisse ist genial, ein König Ludwig Panorama mit blauem Himmel und weißen Schäfchenwölkchen.

ein neuer Freund: der Gegenwind

jetzt verstehe ich  warum ich soviel über Windschatten fahren lese, Es blässt Richtung Alpen und mir entgegen . Note to myself: Oma Krause anhauen bzgl. strategischer Windschatten Partnerschaft von Rollator und Rennrad. Tante Elsa’s nordische Schnellaufstöcker könnten gegen radwegeverstopfende MTB Fahrer mit Rucksäcken nicht unter 30 Liter helfen. (Was um Himmelswillen haben die da drin?   )

Am schönsten ist es MTB Fahrer im familiären Verband zu überholen. Der meist sportlich gestählte Vater der mit der ganzen Familie (Mama mit 25 km/h beschränkten MTB Pedelec) murrend um den See fährt, wird natürlich nur äußerst ungern von einem Koloss auf dem Rennrad überholt. Er setzt zum Spurt an und dann kommt von hinten die mahnende Stimme :  ” du bleibst fei scho hie”.

Nein ich schaue mich nicht grinsend um, wohl aus Feingefühl oder mangelnder Koordination damit ich nicht in den Graben fahre.

Kurz nach Chieming biege ich versehentlich auf den Radweg ein, der nach 2 km sich zu einer schlaglochschotterpiste entwickelt. Zurück müsste ich an den MTB Fahrern vorbei -:) also wage ich mich weiter voran. Die 5 km Schlaglochpiste kosten mich meinen schönen Schnitt, aber immerhin fahre ich doch ein Crossrad mit 30er Reifen? Aber vielleicht ist es doch ein Crossrad für 90 Kilo Menschen und Eddy gibt gleich auf? nachdem ich wie auf Eiern um jedes Schlagloch herumgefahren bin, ist wieder zivilisatorisch gut geteerte Straße in Sicht. Allerdings wird es nach Gstad nochmal einwende hügelig und so kommen dann doch 230 Höhenmeter zusammen.

Ne war dat schön

Mit einem 25,8 Schnitt fahre ich in Prien ein. 61 km auf der Uhr und 230 Höhenmeter machen das ganze zu einem runden Tag. Allerdings waren die Pene Arabiata mit Blick auf den See bei weitem die durchgekochtesten und schlechtesten die Ich außerhalb von Indien vorgesetzt bekommen habe. So konnte ich ohne Bedauern vollkommen Diätkonform die Hälfte zurückgehen lassen. aber Geschmack ist natürlich etwas sehr subjektives…

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Again what learned

  • MTB Fahrer in größeren Ansammlungen haben die Tendenz auch gut ausgebaute Verkehrswege schlimmer zu verstopfen als den Luise Kisselbachplatz am Freitag um 16:05
  • Im Forum nachfragen ob ein 0,5 Liter Flüssigkeit pro Stunde zu wenig ist. (könnte die Eklärung für die MTB Fahrer Rucksäcke sein)
  • Zum erstenmal beneide ich die Holländer um die fehlenden Hügel –  na doch nicht, die haben auch kein Abfahrten.
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Projektphase 1 abgeschlossen : von 176kG auf 140 kG

Warnung !

Wenn mir eines in den letzten 5 Monate  klar geworden. abnehmen ist genauso ein individueller Weg wie zunehmen. Jeder muss seinen Weg finden und jegliches Gurutum und das bestehen auf der einzig wahren ernährungsmethode halte ich für kompletten Unfug. Allerdings habe ich mir viele Anregungen von außen geholt und so ist mein heutiger Weg ein bunter Mix.

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Warum ?

Adipositas Grad III, krankhaftes Übergewicht der höchsten Stufe kommt mit deutlich erhöhten gesundheitlichen Risiken daher, die einem durchaus Angst machen sollten. Diabetes und erhöhtes Herzinfarktrisiko sind nur zwei dieser Angstmacher, nicht umsonst heißt sie ja auch morbide Adipositas! Zu meinem 44 Geburtstag fehlte mir nichts – so habe ich es mir zumindesten eingeredet. Aber bei jedem Wochenende in den Bergen durfte der Spaziergang nicht mehr als 350 Höhenmeter haben (das bringt mich maximal auf die Aueralm) und wenn ich mal ganz ehrlich bin, ständig nach der kleinsten Anstrengung Schweiß gebadet zu sein und zu schnarchen wie ein Wallross ist auch nicht gerade förderlich für den sozialen Frieden in der häuslichen Gemeinschaft. Als stark übergewichtiger Mensch baut man sich allerdings seine eigene Welt auf, in der alles OK ist. Aber irgendwann macht es Klick. Bei mir war es ein Profilbild das einer Mitarbeiter von mir gemacht hat. Und das im Profil. Erschreckend das mich Menschen so sehen! Der Entschluss ist gefasst. und wer mich kennt, ich bin ungeduldig, einigermaßen konsequent und wenn ich einen Entschluss gefasst habe auch ambitioniert.

Das schaffst du nicht allein ….

Das war der gut gemeinte Rat meines ärztlichen Umfeldes. (Meine Frau ist gleichzeitig meine Internistin und ist Ernährungsmedizinerin). Nach dem scannen der Angebote in meiner Umgebung  entscheide ich mich für eine  Abnehmgruppe für Akademiker (die nehmen anscheinend anders ab) an einer Klinik dienlich bereits losgegangen ist. Das Ganze soll ein Jahr dauern und wird durch Psyhologen, Internisten, Ökotrophologen etc. Die Gruppe besteht aus 12 Menschen die alle mein Kaliber haben. BMI technisch liege ich sogar noch am unteren Rand der Scala. jetzt bin ich mal für meine 202 Zentimeter echt dankbar.

Nach 6 Wochen habe ich den Versuch abgebrochen:

  • theoretisch habe das Thema bereits seid Jahren intellektuell durchdrungen. Die Operationalisierung hat halt gefehlt. Den 37. Vortrag zum Thema “Energiebilanz” kann ich mir sparen. Ich lese die Fachzeitschriften meiner Frau und deren Fachliteratur. Das hat mich eher genervt.
  • gemeinsam rund um eine Turnhalle zu walken erfüllt  mich irgendwie nicht mit Befriedigung.
  • das wöchentliche Gejammer meiner Mitstreiter “ich konnte nicht an der Bäckerei vorbei gehen”  ging mir auf die Nerven.

versteht mich nicht falsch. für viele ist dies genau der richtige Weg, für mich war er es nicht.

 

Phase Ia: Die ersten 6 Wochen des Jahre 2015 wurden durch Modifast dominiert…

Was ist eine Formula Diät ?

Da die Erfolge in 2014 überschaubar waren und ich ein durch und durch ungeduldiger Mensch bin, hatte ich mich zu einer modifizierten Fastenkur mit Modifast durchgerungen. Hierbei wird die gesamte Nahrung durch 4 Beutel Eiweisspulver ersetzt, die als Creme, Drink oder Suppe mit kaltem oder heissen Wasser zubereitet werden. Damit komme ich auf ca 800 kcal am Tag und bis auf wenige Ausnahmen ist der Heisshunger und das Hungergefühl ausgeblieben.Wichtig war es dabei ca 3l Kalorien und Süßstoff freie Getränke zu mir zu nehmen. Auch Kaffe war mit zwei Tassen am Tag erlaubt, sonst gab es hauptächlich Wasser und Kräutertees. Klingt viel, war aber über den Tag verteilt überhaupt kein Problem. Und ausserdem ist der Gang zu Toilette ja auch Bewegung 🙂

Was waren die Ziele dieser Phase:

– Durchbrechen von Gewohnheiten. Die Verantwortung für das Thema Essen wird in dieser Phase komplett abgegeben, Die Devise ist: Keine Ausnahmen!

  • Das Üben von Disziplin
  • Mit 15 Kg Gewichtsabnahme einen schnellen und befriedigenden Anfangserfolg sicherstellen, damit ging es später deutlich leichter
  • Zeit schaffen um sich mit dem Thema neu auseinander zusetzen.
  • eine Basis zu schaffen um wieder Spaß an der Bewegung zu bekommen.

Pimp my Modifast : Best Of

Nach einigen Versuchen habe ich mich auf vier essbare Sorten beschränkt, die dann verfeinert wurden. Den Rest fand ich relativ ungeniessbar. Hilfreich hierfür war ein Vitamix Power Mixer den ich für grüne Smoothies im letzten Jahr angeschafft habe. Damit kann man die Suppen aufschlagen und mit zusätzliche (extrem kalorienarmen) Zutaten versehen. Hier meine Tips im einzelnen:

Creme Vanille

  • Mit gut gekühltem starken Kaffee und einer zermörserten Kardamonkapsel zubereiten.
  • mit Bio Orangenschale und einem kleinen Schuss frisch gepressten Orangensaft zubereiten.
  • Schuss Zitronensaft

Creme Schokolade

  • mit Zimt und Kardamon
  • mit frischer Minzer und kaltem Pfefferminztee zubereiten.

Spargelcremesuppe

Achtung wirklich gut wird das nur mit dem Powermixer

  • mit frischer Chillischote und Koreander durchmixen
  • mit einer Handvoll Babyspinat durchmixen (etwas mehr Wasser nehmen)
  • mit zwei Stangen grünem Spargel (grob vorher zerkleinern) (etwas meh Wasser nehmen

Kartoffel/Lauch Suppe

  • Kümmel
  • Etwas Balsamico Essig und ein paar Tropfen steirisches Kürbiskernöl
  • Petersilie und Schnittlauch mit durchmisxen

Ihr seht selbst bei einer Formuladiät kann man kreativ werden. Und da kochen von jeher mein Ding ist.

Phase Ib: LowCarb und LowCal

Auch hier wieder nicht die reine leere und ich komme für das was ich tue bestimmt in die LowCarb Hölle. Aber wichtig ist: die letzten 8 Wochen ist es mir damit gut gegangen und auch die Pfunde habe sich im Fett und nicht in der Muskelmasse verabschiedet.

Jeden zweiten Tag schreibe ich alle Kalorien mit FoodDB dem genialen Fronten für fddb.info mit dem Iphone auf. Und zwar auf´s Gramm genau. Das geht dank Strichcoderkennung und definierbaren Favoriten recht zügig. Ich schaue das ich auf unter 100 gr KH komme und die 1200 kCal nicht überschreite. Insbesondere keine wenig Kohlenhydrate am Abend. Maximal 0,5l Rotwein pro Woche und dann auch nur am Wochenende.

Aber warum nur jeden zweiten Tag? Ich möchte ein gutes Gefühl für meine Nahrungsmittelaufnahme gewinnen und das muss auch ohne aufschreiben funktionieren. Tendentiell esse ich allerdings an den Tagen ohne aufschreiben eher zu wenig. Bei intensiven Sporteinheiten gibt es auch einmal einen Teller Nudeln oder ein Vollkornbrot mit Käse ausser der Reihe. (Ja sogar mal ein Eis vom Italiener – aber nur eine Kugel und ohne Waffel)

Insgesamt achte ich schon seid einigen Jahren auf hochwertige Lebensmittel. Fastfood mochte ich bis auf eine gelegentliche Currywurst und ein gutes Kalbsdöner sowie so nicht. Von meinen 4 McDonalds Besuchen im Jahr bin ich als nicht dick geworden. Meine Wampe war deutlich teurer 🙁 Seid 8 Wochen achte ich vermehrt auf vernünftig angebaute Lebensmittel und auf möglichst naturbelassene Zutaten.

Eine Essstörung verschwindet nicht in 4 Monaten

Bis zu meinem nächsten Geburtstag möchte ich wieder ein gesundes Gefühl für meine Nahrungsmittelaufnahme gewinnen. Mit einer Psychologin habe ich systematisch Verhaltensmuster und Gewohnheiten analysiert, die mich in den letzten Jahren an dem Thema haben scheitern lassen. Aber das wird dann in Phase III+IV in Q3 und Q4 2015 eingeübt.

Sport ….

Die Elefanten von Hannibal müssen ja extrem fit gewesen sein, sonst hätten sie die TransAlp nicht geschafft. Sport war bis zum November 2014 ein absolutes Tabu Thema für mich.

Beim Sport ist es mir wichtig ambitionierte Ziele zu setzen. lieber an einem ambitionierten Ziel Scheitern, als sich zu unterfordern. Seid Beginn des Jahres verunstalte ich für Menschen mit ästhetischem Empfinden und wenig Toleranz wieder das Dante Warmwasserfreibad. Ein 50 Meter Becken das jeden Tag is 23:00 Uhr geöffnet hat, ist schon echter Luxus! Ich habe mit einem km Brustschwimmen angefangen und nun dürfen es auch mal 4 km sein. Ich bin halt kein Schnellboot sondern eher die Titanic. Aber es macht einen ungeheuren Spass. Meine Belohnung bei Erreichen der 120 kG Marke: ich will kraulen lernen. Meine Erinnerungen an den Schwimmunterricht sind hier sehr wage. Leider gibt es im Dante Bad keine Kurse und so bin ich auf der suche nach einem privaten Trainer, der mir mal 3-4 Einheiten auf die Sprünge hilft. Den ersten, welchen ich angeschrieben habe wollte allerdings 65€ pro 50 Minuten haben 🙁 Aber vielleicht findet sich ja noch jemand für einen geringeren Obolus. (Hat ja noch 32-3 Monate Zeit.

Aber der Traum war doch wieder zurück aufs Rennrad

Die Einheiten der letzten Tage habe schon echt Spass gemacht. Dieses Gefühl man gibt Druck und es kommt Geschwindigkeit hat mir schon vor 24 Jahren gefallen. Nein ich mache keine ernsthaftes GA1 Training, keine akademischen Kraftausdauertrainings. Das kommt nächstes Jahr. Heuer soll es vor allen Dingen Spass machen. Also Hannibal, ich komme Dir und Deinen Elefanten im Herbst entgegen !

Das ganze ist mein Weg und ich empfehle in maximal als Anregung aber nicht zur Nachahmung.

Euer Platon

http://platon.nullo.de

 

 

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Platon die Bergziege ?

Oder wie hiessen gleich nochmal die Viecher mit denen Hannibal 218 v.Chr. die erste TransAlp gemacht hat….

Aus dem Studium des Buches “Dicker Mann auf dünnen Reifen” habe ich gelernt, dass man sich zu Beginn des Trainings eine Referenzrunde suchen soll. Meine sollte einen Hügel beiinhalten und in meinem jetzigen Trainingszustand bereits fahrbar ist. Es ist meine fünfte Trainingsrunde und bei dem tollen Wetter sollte es zu findest zu zwei der Fünf Seen in der erweiterten Nachbarschaft gehen. Und wenn Hannibal die Elefanten über die Alpen gebracht hat werde ich es doch wohl bis zum Kloster Andechs schaffen?

Eine ganze Runde ist es nicht geworden, aber immerhin ein schönes U…


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Traumhaftes Wetter erlaube eine kurze Hose und ein kurzärmeliges Trikot. Ja da staunt ihr! Gonso fertigt dankenswerter Weise auch Klamotten für radelnde Elefanten!

Mit verhaltenem Tempo – ich habe ja so einiges vor – geht es über Gröbenzell nach Olching und weiter nach Fürstenfeldbruck. Alles läuft rund (bis auf die kognitiven Dissonanzen zwischen mir und der Navi Tante in meinem Garmin Edge – aber dazu später mehr). Nach Fürstenfeldbruck geht es Richtung Herrsching (angeblich am Amersee) Die Strecke bin ich mit dem Motorrad schon einige Male gefahren und ich kann euch versichern, da waren noch nie Steigungen. Irgendjemand muss im laufe des Winters massive Erdbewegungen veranlasst haben. Bis Inning sind die Beine schwer, aber ich war mir sicher, jetzt geht es nur noch Berg ab bis Inning. Ist aber leider nicht so ! Die Vorfreude und der feste Vorsatz in Inning mit der S-Bahn wieder zurück in die flache Zivilisation zu fahren, treiben mich über die diversen Hügel. (aus eurer Sicht sicherlich nur Buckel).

Bis Inning habe ich 55 km auf der Uhr und bereits 260 Höhenmeter (mit der Korrektur durch Garmin) und einen 24,1 er Schnitt.

Eine belebende Mittagspause ….

Trofie al Marina – tolle Nudeln mit Meeresfrüchten, eine iostonische (alkoholfreie) Hopfenkaltschale und ein guter Cafe Dopio (dies alles mit Blick auf den See) bringen die Lebensgeister wieder zurück. (OK, ich gebe es zu, eine ganz böse Kugel dunkles Schokoladeneis war auch noch dabei) Eigentlich habe ich mich doch auf den Anstieg zum Kloster Andechs gefreut? Und das Eis muss schliesslich abtrainiert werden.

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Eddy mein treuer Begleiter, auch schon müde? Mann beachte den Hängebauch kompatiblen Spacerturm ..

Auf nach Andechs …

150 Höhenmeter über die ihr schmunzeln mögt, führten mir jede einzelne böse Bratkartoffel mit Speck der letzten 20 Jahre vor Augen. Mit 10 kmh bin ich dort hoch gezockelt und nach den ersten 50 Metern habe ich das erste Mal Solidarität von einem Mitstreiter erfahren. Gerade als ich überlege umzudrehen, überholt mich ein netter Mensch (auf einem schönen Trek Domane project one) – ich nenne ihn Hannibal – und fängt an mich den Berg hochzureden. Aufgeben wäre wohl keine Lösung und ich sollte doch nochmal richtig Gas geben. Er hat mich die nächsten 20 Minuten über die ganze Starnberger Höhe begleitet und so war aufgeben keine Alternative!

Und weiter geht die wilde Fahrt ….

Klasse Abfahrt nach Starnberg hinunter, aber ich muss gestehen, so ein wenig wackelig war ich schon auf den Beinen. Kurze Überlegung ob ich durchs Fischbachtal nach Hause fahre, aber ich glaube das wäre des Guten zuviel gewesen. So waren es 75 tolle Kilometer (und zum Ausrollen noch einmal 7 km von der S-Bahn nach Hause), 22,8 Schnitt und 530 Höhenmeter in der Nachschau verklärt sogar Spass gemacht haben. Und ein grosses Dankeschön an Hannibal!

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Viel gelernt – Again what learned …

  • Rosenheimer Traktorfahrer mit Riesenungetümen im Fürstenfeldbruckerhinterland sind gemein gefährlich
  • Solidarität tut gut
  • Wenn Hannibal mit den Elefanten über die Alpen gekommen ist, schaffe ich das auch
  • Lose Getränkeflaschenhalter machen ein Geräusch wie ein zerberstender Rahmen sind aber weitestgehend ungefährlich
  • Ich glaube viel lieber den ausgerechneten Kalorien von Garmin Connect als denen von Straka (sind in etwa das doppelte, Aber Strava rechnet wohl nicht mit pedalierenden Elefanten.
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Lausige Sportwoche (mit Entschuldigungen) und Ziel verfehlt ….

Gewicht: 140,8 BMI: 35,2

Am Ziel vorbei

Knapp vorbei ist auch daneben. Das Osterziel die 140 Kg zu knacken habe ich leider um ein knappes Kg verfehlt … Aber als alter grieche ist doch das Orthodoxe Osterfest erst nächste Woche? Trotzdem sind nun die ersten 35kG runter und es geht munter weiter….

Dachziegel zusammenklauben statt Sport ?

Wenn Dachziegel aus dem Garten aufklauben ein Sport ist war die Woche nicht schlecht, aber leider waren die Outdoor Aktivitäten sturmbedingt leider sehr reduziert. Einzig und alleine das Ostermontagschwimmen war nicht schlecht. 4 km (leider habe ich 9 Bahnen zu spät auf Start gedrückt) in ca. 2:30 haben echt Spass gemacht und ich hoffe das hilft gegen die Schulterschmerzen beim Rennrad fahren!

Transalp Partner gefunden

Na ja, er fährt so einen Italo Leichtbauhobel mit Angeber Campa Austattung, aber er erbarmt sich mitzufahren. Das erhöt den Druck es wirklich zu tun!

Morgen steht die erste längere Ausfahrt mit ein paar Höhenmetern an, mal sehen wie ich die überlebe ….

 

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Gute Fitbit Woche ….

Das neue Ziel von 15000 Schritten nur an einem Tag verfehlt ….

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Zwischenstand von der Waage

26.3.2015: Gewicht 144,3 , BMI 36

Heute etwas angeschlagen …

Warscheinlich war es die Quittung für das Auspowern gestern, aber heute Nacht habe ich lange wach gelegen und heute Morgen dann dementsprechen gerädert. Da es von Morgen an bis zum Sonntag regnen soll und ich meine 120 Wochenradkilometer zusammenbekommen will, bin ich trotz dem früh raus und mit mein 19Kg Stahlrad zur Arbeit. 34 kM quer durch München und leicht angeschlagen war bei +6 Grad echt kein Spass. (Note to myself: Du hattest auch schon bessere Ideen). Müde Beine und frieren waren keine gute Kombi…. Zurück geht es mit der S-Bahn 🙂

Ich muss wieder disziplinierter Essen

Irgendwie hat mich das Plateau doch so nachhaltig beeinflusst, das ich das disziplinierte Essen nicht eingehalten habe. In den letzten Tagen habe ich viel zu wenig gegessen und das rächt sich jetzt. Ab heute gibt es wieder 800 kCal aus viel Eiweiss.

 

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