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Fahren bis die Schwiegermutter kommt …

Und da heute Muttertag ist, war das schon um 10:00

Nichtsdestotrotz musste das neue Rad ein wenig bewegt werden und so wurde die modifizierte Feierabendrunde schon am Sonntag Morgen um 8:00 Uhr absolviert. Aber erstmal ein paar Fotos vom neuen Rad:

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Dafür steht man doch sogar am Sonntag mal was früher auf …..

Wurde dan auch eine tolle 43km Runde die wir eigentlich mit einem 29er Schnitt gefahren wäre, wenn uns nicht 3 km Grobschotter (Straße war aufgerissen und noch nicht wieder geteert) zu einem 10kmh Eiertanz verleitet hätten. So waren es dann noch 26,1 kmh und das neue Rädchen mach echt so richtig Laune!

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Das macht Lust auf viel längere Touren …….

 

End of flue season ? Grounded since Monday :-(

Gewicht: 137,8 BMI: 34,5 

Seid Montag läuft ausser meiner Nase gar nichts mehr. Pünktlich zum schönen Wetter hat mich ein unangenehmer grippaler Infekt, mit Fieber, Halsschmerzen und einer netten Sinusitis flachgelegt, Das hätte wirklich nicht sein müssen.

Und wenn mir sogar mal der Appetit vergeht, dann muss es wirklich schon lebensbedrohlich sein. Na ja, auch das geht vorüber und nächste Woche geht es auch wieder aufs Rad. Aber ärgerlich und unnötig.

Rund um den Chiemsee

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erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt…

Da war ich doch so stolz auf meine Freitagsrunde und hatte den Sport bis auf eine kleine Runde während des sonntäglichen Mittagsschlaf meines mir Angetrauten Weibes abgeschrieben, da kommt die grausamste aber liebenswerteste aller bayrischen Ehefrauen auf die glorreiche Idee, wir könnten uns doch mit den Schwiegereltern am Chiemsee treffen und um mir die Sache zu versüßen hat sie auch schon einen Vorschlag: ” du kannst ja dein komisches Radl mitnehmen und während wir Schifferl fahren und Essen gehen, stravanzt du um den See” Natürlich zieht es mir sofort in meinem verhärteten rechten Unterschenkel, der Hintern tut auch noch ein wenig weh, und irgendwie erscheint mir die Freitag Tour doch nicht mehr so verklärt wie in meiner Euphorie am Freitag Abend. auf der anderen Seite, wenn ich Jetzt nein sage, kommt sie nie wieder auf solche Idee.

los geht es an der Schiffsanlegestelle in Prien Stock

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Die Garmin Navi Tante fragt mich auch ganz brav ob sie mich zum Anfang des Rundkurses nach Bernau lotsen darf. Diese habe ich dank guter Vorplanung  von Berfex runtergeladen. Klar Liebelein, du hast noch eine Chance verdient und ich habe dich ja gestern auf Version 2.8 geliftet. Es geht am Klinikum vorbei nach Bernau, aber warum willst du unbedingt an der Touristeninformation vorbeifahren und lässt dich partout nich dazu überreden einfach auf dem Rundkurs weiterzufahren. Die Frau in meinem Garmjn kommt bestimmt aus Niederbayern. aber ich bin genauso stur und störe mich nicht an ihrem dauernden piepsen.

Es läuft besser als gedacht, ich gebe Gas und da kommt was. Aber mit den Kräften sollte ich haushalten, ich habe den Autoschlüssel und von den Schwiegereltern auf halber Strecke abgeholt werden, wäre doch schön peinlich. Die Kulisse ist genial, ein König Ludwig Panorama mit blauem Himmel und weißen Schäfchenwölkchen.

ein neuer Freund: der Gegenwind

jetzt verstehe ich  warum ich soviel über Windschatten fahren lese, Es blässt Richtung Alpen und mir entgegen . Note to myself: Oma Krause anhauen bzgl. strategischer Windschatten Partnerschaft von Rollator und Rennrad. Tante Elsa’s nordische Schnellaufstöcker könnten gegen radwegeverstopfende MTB Fahrer mit Rucksäcken nicht unter 30 Liter helfen. (Was um Himmelswillen haben die da drin?   )

Am schönsten ist es MTB Fahrer im familiären Verband zu überholen. Der meist sportlich gestählte Vater der mit der ganzen Familie (Mama mit 25 km/h beschränkten MTB Pedelec) murrend um den See fährt, wird natürlich nur äußerst ungern von einem Koloss auf dem Rennrad überholt. Er setzt zum Spurt an und dann kommt von hinten die mahnende Stimme :  ” du bleibst fei scho hie”.

Nein ich schaue mich nicht grinsend um, wohl aus Feingefühl oder mangelnder Koordination damit ich nicht in den Graben fahre.

Kurz nach Chieming biege ich versehentlich auf den Radweg ein, der nach 2 km sich zu einer schlaglochschotterpiste entwickelt. Zurück müsste ich an den MTB Fahrern vorbei -:) also wage ich mich weiter voran. Die 5 km Schlaglochpiste kosten mich meinen schönen Schnitt, aber immerhin fahre ich doch ein Crossrad mit 30er Reifen? Aber vielleicht ist es doch ein Crossrad für 90 Kilo Menschen und Eddy gibt gleich auf? nachdem ich wie auf Eiern um jedes Schlagloch herumgefahren bin, ist wieder zivilisatorisch gut geteerte Straße in Sicht. Allerdings wird es nach Gstad nochmal einwende hügelig und so kommen dann doch 230 Höhenmeter zusammen.

Ne war dat schön

Mit einem 25,8 Schnitt fahre ich in Prien ein. 61 km auf der Uhr und 230 Höhenmeter machen das ganze zu einem runden Tag. Allerdings waren die Pene Arabiata mit Blick auf den See bei weitem die durchgekochtesten und schlechtesten die Ich außerhalb von Indien vorgesetzt bekommen habe. So konnte ich ohne Bedauern vollkommen Diätkonform die Hälfte zurückgehen lassen. aber Geschmack ist natürlich etwas sehr subjektives…

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Again what learned

  • MTB Fahrer in größeren Ansammlungen haben die Tendenz auch gut ausgebaute Verkehrswege schlimmer zu verstopfen als den Luise Kisselbachplatz am Freitag um 16:05
  • Im Forum nachfragen ob ein 0,5 Liter Flüssigkeit pro Stunde zu wenig ist. (könnte die Eklärung für die MTB Fahrer Rucksäcke sein)
  • Zum erstenmal beneide ich die Holländer um die fehlenden Hügel –  na doch nicht, die haben auch kein Abfahrten.

Platon die Bergziege ?

Oder wie hiessen gleich nochmal die Viecher mit denen Hannibal 218 v.Chr. die erste TransAlp gemacht hat….

Aus dem Studium des Buches “Dicker Mann auf dünnen Reifen” habe ich gelernt, dass man sich zu Beginn des Trainings eine Referenzrunde suchen soll. Meine sollte einen Hügel beiinhalten und in meinem jetzigen Trainingszustand bereits fahrbar ist. Es ist meine fünfte Trainingsrunde und bei dem tollen Wetter sollte es zu findest zu zwei der Fünf Seen in der erweiterten Nachbarschaft gehen. Und wenn Hannibal die Elefanten über die Alpen gebracht hat werde ich es doch wohl bis zum Kloster Andechs schaffen?

Eine ganze Runde ist es nicht geworden, aber immerhin ein schönes U…


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Traumhaftes Wetter erlaube eine kurze Hose und ein kurzärmeliges Trikot. Ja da staunt ihr! Gonso fertigt dankenswerter Weise auch Klamotten für radelnde Elefanten!

Mit verhaltenem Tempo – ich habe ja so einiges vor – geht es über Gröbenzell nach Olching und weiter nach Fürstenfeldbruck. Alles läuft rund (bis auf die kognitiven Dissonanzen zwischen mir und der Navi Tante in meinem Garmin Edge – aber dazu später mehr). Nach Fürstenfeldbruck geht es Richtung Herrsching (angeblich am Amersee) Die Strecke bin ich mit dem Motorrad schon einige Male gefahren und ich kann euch versichern, da waren noch nie Steigungen. Irgendjemand muss im laufe des Winters massive Erdbewegungen veranlasst haben. Bis Inning sind die Beine schwer, aber ich war mir sicher, jetzt geht es nur noch Berg ab bis Inning. Ist aber leider nicht so ! Die Vorfreude und der feste Vorsatz in Inning mit der S-Bahn wieder zurück in die flache Zivilisation zu fahren, treiben mich über die diversen Hügel. (aus eurer Sicht sicherlich nur Buckel).

Bis Inning habe ich 55 km auf der Uhr und bereits 260 Höhenmeter (mit der Korrektur durch Garmin) und einen 24,1 er Schnitt.

Eine belebende Mittagspause ….

Trofie al Marina – tolle Nudeln mit Meeresfrüchten, eine iostonische (alkoholfreie) Hopfenkaltschale und ein guter Cafe Dopio (dies alles mit Blick auf den See) bringen die Lebensgeister wieder zurück. (OK, ich gebe es zu, eine ganz böse Kugel dunkles Schokoladeneis war auch noch dabei) Eigentlich habe ich mich doch auf den Anstieg zum Kloster Andechs gefreut? Und das Eis muss schliesslich abtrainiert werden.

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Eddy mein treuer Begleiter, auch schon müde? Mann beachte den Hängebauch kompatiblen Spacerturm ..

Auf nach Andechs …

150 Höhenmeter über die ihr schmunzeln mögt, führten mir jede einzelne böse Bratkartoffel mit Speck der letzten 20 Jahre vor Augen. Mit 10 kmh bin ich dort hoch gezockelt und nach den ersten 50 Metern habe ich das erste Mal Solidarität von einem Mitstreiter erfahren. Gerade als ich überlege umzudrehen, überholt mich ein netter Mensch (auf einem schönen Trek Domane project one) – ich nenne ihn Hannibal – und fängt an mich den Berg hochzureden. Aufgeben wäre wohl keine Lösung und ich sollte doch nochmal richtig Gas geben. Er hat mich die nächsten 20 Minuten über die ganze Starnberger Höhe begleitet und so war aufgeben keine Alternative!

Und weiter geht die wilde Fahrt ….

Klasse Abfahrt nach Starnberg hinunter, aber ich muss gestehen, so ein wenig wackelig war ich schon auf den Beinen. Kurze Überlegung ob ich durchs Fischbachtal nach Hause fahre, aber ich glaube das wäre des Guten zuviel gewesen. So waren es 75 tolle Kilometer (und zum Ausrollen noch einmal 7 km von der S-Bahn nach Hause), 22,8 Schnitt und 530 Höhenmeter in der Nachschau verklärt sogar Spass gemacht haben. Und ein grosses Dankeschön an Hannibal!

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Viel gelernt – Again what learned …

  • Rosenheimer Traktorfahrer mit Riesenungetümen im Fürstenfeldbruckerhinterland sind gemein gefährlich
  • Solidarität tut gut
  • Wenn Hannibal mit den Elefanten über die Alpen gekommen ist, schaffe ich das auch
  • Lose Getränkeflaschenhalter machen ein Geräusch wie ein zerberstender Rahmen sind aber weitestgehend ungefährlich
  • Ich glaube viel lieber den ausgerechneten Kalorien von Garmin Connect als denen von Straka (sind in etwa das doppelte, Aber Strava rechnet wohl nicht mit pedalierenden Elefanten.